Haartransplantation mit der PRP unterstützten Behandlung

Mithilfe eines Mikromotors werden sogenannte Graffts aus dem designierten Spenderbereich einzeln entnommen. Die entnommenen Graffts (1 Grafft, oftmals bestehend aus 1-5 Haarfollikeln) verbleiben bis zur vollständigen Entnahme der gesamten und im Vorfeld ermittelten Anzahl, in einer unter hygienischen Aspekten dafür  geschaffenen Umgebung.

Werden die Spenderfollikel nicht konserviert, droht ein Absterben der Haarwurzeln, was eine erfolgreiche Transplantation verhindern kann. Während der gesamten Dauer der follikulären Extraktion verbleiben die Graffts in einer speziell dafür angesetzten und gekühlten isotonischen Konservierungslösung.

Um bei der Transplantation das bestmögliche Ergebnis erzielen zu können, wird die PRP-Behandlung (Platelet-Rich-Plasma) analog durchgeführt. Dies ist auf zwei verschiedene Arten durchführbar.

Das vor dem Eingriff entnommene Eigenblut des Patienten wird unter Anwendung der Plasmapherese in seine einzelnen Bestandteile aufgespalten und das thrombozytenreiche Plasma gewonnen. Eine Möglichkeit ist, das direkte Konservieren der Graffts in dem gewonnenen PRP. Die Andere, das mit Thrombozyten angereicherte Plasma während der OP direkt in den Empfängerbereich zu injizieren. Mehr darüber erfahren Sie unter „Behandlungsmethoden“.